Staatsexamen

Am Dienstag wird es ernst. Und Mittwoch und Donnerstag. Auf diese drei Tage bereite ich mich seit vier Monaten vor. Naja, eigentlich könnte man auch behaupten seit dreieinhalb Jahren. Seit im Studium die klinischen Semester für mich begonnen haben. Oder – noch größer, ein bisschen pathetisch aber nicht wirklich falsch: seit fünfeinhalb Jahren. Denn schließlich… Weiterlesen Staatsexamen

Kindertage

Ein Weihnachtsgedicht aus aktuellem Anlass.    Es ist so weit, alle Welt fährt nach Hause, Für die wohlvertraute Weihnachtspause; Zeit mit Freunden, alten Bekannten, Der Familie, Zwangs- und Wahlverwandten, Die alljährliche Festtagssause.   Weg von der Arbeit, von Schreibtisch und Co., Zurücklehnen, durchatmen – was bin ich froh, Dass Geschenke besorgt sind und Zutaten auch,… Weiterlesen Kindertage

Die Welt da draußen

Die Aufgabe eines Notarzt hat eine Sonderrolle in der Medizin. (Das stelle ich jetzt einfach mal in den Raum – Kommentare und andere Meinungen willkommen. Doch lasst mich erklären.) Einerseits geht alles ziemlich fix und es kann keine Rücksprache mit Kollegen gehalten werden. Keine Zweitmeinung. Nur alles Aufnehmen – Situation, Anamnese, Messwerte – Nachdenken, Diskutieren… Weiterlesen Die Welt da draußen

Die Heilsarmee

Heilsarmee. Dass das was mit Wohltätigkeit für Menschen zu tun hat, die am Rande der Gesellschaft stehen oder schon fast aus ihr herausgefallen sind, war mir bewusst. Mehr aber auch nicht. Schade eigentlich, dass da nicht mehr hängen geblieben ist aus dem Politik-, Wirtschafts- und Gesellschaftsunterricht – oder haben wir überhaupt je genau darüber gesprochen,… Weiterlesen Die Heilsarmee

Wofür das Ganze eigentlich?

Was ich mag am Medizinstudium: Es geht um den Menschen. Manchmal etwas mehr um seinen Körper, manchmal etwas zu sehr um einzelne Enzyme, biochemische Stoffwechselvorgänge, Transmitterüberschuss oder Hormonlevel. Das alles bis ins Letzte verstehen und behalten zu können – dieser Anspruch erscheint mir teilweise unmöglich und ist irgendwie frustrierend. Und das mag ich zwischendurch auch… Weiterlesen Wofür das Ganze eigentlich?

Eins eins zwei.

Obwohl ich mich noch eine gefühlte Ewigkeit im Bett hin- und herumgedreht habe ohne großartig davon überzeugt gewesen zu sein, Schlaf zu finden, muss es mir irgendwann gelungen sein. Denn als das grellend helle Deckenlicht angeht und der Lautsprecher erst piept und dann eine Durchsage ertönen lässt, schrecke ich aus dem Tiefschlaf hoch. Mechanisch schlüpfe ich… Weiterlesen Eins eins zwei.