+++ big news +++

Zugegebenermaßen ganz private. Aber es ist ja schließlich ein Blog und daher per definitionem sehr persönlich, was ich hier teile und schreibe. Ähem.

Wie ihr euch denken könnt, habe ich eine Stelle. Juhu! Im Endeffekt ganz unspektakulär in der Klinik, in der ich auch letztes Jahr mein PJ gemacht habe. Viel Gerede darum, vielleicht noch mal eine neue Stadt kennenzulernen, verläuft nun im Sande. Denn ich merke, dass ich mich sehr darauf freue, jetzt doch hierzubleiben in meiner Heimatstadt, unweit von meinen Freunden aus den letzten Studienjahren und in der Nähe meiner Familie und alten Freunden. Irgendwo neu ankommen hätte auch noch mal seinen Reiz gehabt, das ist klar; aber auch seine Nachteile. Und ich bereite mich darauf vor, in den nächsten Wochen und Monaten viel Energie für die Arbeit zu benötigen – irgendwie ist es dann auch schön, dass ich mich in einem sozialen Netz weiß, das durchaus noch dichter werden darf, aber schon da ist.

Der Auswahlprozess? Ohne genaues über die Hintergründe zu wissen, vermutlich mehr oder weniger so: Jemand hat kurzfristig gekündigt oder wollte einen Vertrag nicht verlängern oder ist aus sonstigen Gründen ab sofort nicht mehr einsatzfähig. Und das vor der Infektsaison! Eieiei, Ersatz muss schleunigst her. Der Chef geht die Bewerbungen durch, die er in letzter Zeit erhalten hat, und schreibt ein paar Mails, unter anderem an mich (oder gar nur an mich? es klingt nicht so, aber das kann auch Taktik gewesen sein, um mich frühestmöglich zu gewinnen, wer weiß das schon so genau). Wortlaut:

Sehr geehrte Frau xxx,

vielen Dank für Ihre Bewerbung. Wir führen gerade ein Auswahlverfahren für eine kurzfristig vakant gewordene Stelle durch. In diesem Zusammenhang möchte ich gern anfragen, zu welchen Zeitpunkt Sie ggf. frühestmöglich anfangen könnten. Wäre Ihnen ggf. 15.10. oder 01.11. möglich ?

Mit bestem Dank im Voraus für Ihre Antwort und freundlichen Grüßen, 

Ihr xxx 

Natürlich habe ich gesagt, dass der 15.10. machbar wäre. Der 01.11. wäre zwar irgendwie schöner gewesen (denn mit einer Jobzusage im Gepäck ist Freizeit doppelt schön), aber genau genommen hab ich ja ab sofort Zeit. Und Lust anzufangen. Und meine Doktorarbeit ist so gut wie eingereicht. Und meine Ersparnisse de facto aufgebraucht, so ganz außer Acht lassen kann man dieses Thema ja auch nicht.

Nun ja und am nächsten Tag: Das Angebot! Und das war es bisher. Keine erneute Vorstellung, Hospitation oder Gespräch. Die haben mich über vier Monate als Studentin kennen gelernt und wissen, auf wen sie sich da einlassen. Und ich auch. Nämlich auf ein großes Haus, was mir Respekt einflößt, aber ein nettes Team, tolle Arbeitsbedingungen und eine sehr gute Weiterbildung, so zumindest mein Eindruck aus dem letzten Jahr.

Jetzt erfolgt die Übergabe an die Personalabteilung, um alles weitere zu erledigen. Ich bin gespannt. Den ersten richtigen Arbeitsvertrag unterschreibt man schließlich nur einmal. Und ich hoffe, dass der Chef sich nicht denkt, ich bräuchte keine Einarbeitung mehr als ehemalige PJlerin… Aber das werde ich schon sehen – jetzt erstmal freuen.

So kann es also gehen. Ich Glückspilz!

(Und hier auf dem Blog wird es bald endlich weniger um mich gehen als vielmehr darum, was ich in der Klinik so erleben werde.)

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